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Kultur und Geschichte der Afroamerikaner in Fort Lauderdale, Florida
Schwarze Afroamerikaner haben in der Geschichte, dem Brauchtum und in der Kultur von Fort Lauderdale eine wichtige Rolle gespielt. Nicht zuletzt der schwarzen Bevölkerung verdankt Fort Lauderdale den Ruf, eines der vielfältigsten und offensten Ferienziele der USA zu sein.
Die ersten Afroamerikaner an der Küste von Florida
Schon im 16. Jahrhundert kamen schwarze Männer als Besatzungsmitglieder an die Küste von Florida. Oft waren es Sklaven, die auf Schiffen aus Afrika und Europa hier landeten. Später suchten entflohene Sklaven Zuflucht in der Wildnis der Everglades und kämpften gar an der Seite der Seminolen Indianer gegen die ersten weißen Siedler in der Region des heutigen Fort Lauderdale. Schwarze dienten im 19. Jahrhundert als Pfadfinder und Dolmetscher in der US Armee. Ein schwarzer Koch war der einzige Begleiter von Frank Stranahan, dessen Handelsposten und Fährbetrieb in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts zum Zentrum eines Ortes wurde, aus dem sich im Laufe der Zeit Fort Lauderdale entwickelte. Und die schwarzen Afroamerikaner waren entscheidend am Bau von Henry Flaglers Eisenbahn entlang der Ostküste Floridas beteiligt, die zu einer rascheren Entwicklung der Region beitrug.
Fort Lauderdale, Florida, feiert 2011 ihren 100. Geburtstag
Die Stadt Fort Lauderdale begeht 2011 den 100. Jahrestag ihrer Gründung. Aus einer kleinen Farmergemeinde entwickelte sich ein internationales Touristenziel mit durchschnittlich 10,8 Millionen Besuchern pro Jahr. Ein Teil dieser multikulturellen Gemeinde ist bis heute seine afroamerikanische Bevölkerung. Broward County zieht bis heute die meisten schwarzen Einwohner in der ganzen Nation an.
Schwarze Kultur prägt Fort Lauderdale in Florida bis heute
In der blühenden Gemeinde florieren die Geschäfte, die Restaurants, die Läden und anderen Unternehmen der schwarzen Einwohner, darunter historische Attraktionen und Museen. Zu den bekanntesten zählen das African American Research Library and Cultural Center und das Old Dillard Museum, einst die erste Schule, die für Einwohner dunkler Hautfarbe in der Region eröffnet wurde. Der John U. Lloyd State Park in Dania Beach war früher ein für Schwarze reservierter Strand, der heute Tausende von Wanderern und Campern anlockt. Und am Sistrunk Boulevard in Fort Lauderdale gab es einst die einzige medizinische Einrichtung für Schwarze. Die Straße ist benannt nach dem ersten afroamerikanischen Arzt der Gegend. Eine der berühmtesten Attraktionen der Region ist Betty's Soul Food Restaurant and Barbecue, beliebt unter afroamerikanischen Geschäftsleuten, Politikern, Einwohnern und Besuchern. Tom Jenkins BBQ am Federal Highway ist ein weiteres beliebtes Restaurant.
Weitere Informationen über Greater Fort Lauderdale gibt es online unter www.sunny.org/multicultural.
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